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Siedlung Waldhof

Siedlung Waldhof
Die Siedlung Waldhof liegt in einem kleinen Seitental der Losse und ist eng verbunden mit der Geschichte der Munitionsfabrik in Hirschhagen. In den 30er Jahren wurden in der näheren Umgebung von Hessisch Lichtenau mehrere Siedlungen und Zwangsarbeiterlager errichtet. Die 50 Gebäude in Waldhof wurden von Frauen aus dem Reichsgebiet bewohnt. Erst mit der Gründung der Bundesrepublik 1949 wurde Waldhof zum Wohngebiet. Heimatvertriebene Familien zogen in die umgebauten Häuser ein und erwarben diese im Laufe der Zeit. Heute ist Waldhof ein ruhiges Wohngebiet außerhalb Eschenstruths mit dem Charakter eines Feriendorfes. Eine idyllische Wohnsiedlung mit einem Gasthof und einem Seniorenwohnheim.
Zur Geschichte der Siedlung Waldhof...
Um 1939 wird in einem Seitental der Losse eine Arbeitsdienstsiedlung für ca. 1000 Frauen und Mädchen gebaut, die im Munitionswerk Hirschhagen zwangsarbeitsverpflichtet waren. Nach dem Krieg waren amerikanische Soldaten dort stationiert. Jüdische Auswanderer fanden nach 1945 zwischenzeitlich Unterkunft. Im späteren Verlauf siedelten sich Vertriebene aus besetzten Gebieten an und bildeten die Grundlage für die heutige Siedlung Waldhof.

